Frohes Neues! 2015

Wie im Jahr zuvor ging es zum Jahreswechsel wieder nach NRW um ein paar geruhsame Tage zu verbringen. Wirklich geplant hatten wir nichts und ließen die Tage einfach kommen. Ganz groß auf dem Wunschzettel stand jedoch mal wieder der Besuch des Duisburger Zoos. Das Delfinarium hatten wir vor zwei Jahren bereits besucht und damals war unsere Tochter noch viel zu klein um wirklich etwas davon mitzubekommen.

Am nächsten Tag wurde spontan entschieden mit dem Großen einen Überraschungsbesuch bei seinem Lieblingsverein in Dortmund anzutreten. Also sind wir so früh wie möglich los und dem Großen haben wir erzählt es geht ins Puppentheater – er hätte sonst die gesamte Fahrt über genervt – und die Überraschung wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Kaum auf dem Parkplatz unter dem riesigen BVB-Logo angekommen was er ganz aus dem Häuschen. Im Borusseum angekommen wurden wir erst einmal enttäuscht, die nächste mögliche Führung wäre erst gegen 17.15 Uhr möglich – über fünf Stunden Wartezeit. Verdammt – letztendlich nehmen wir die Karten (bezahlen kann man übrigens nicht mit Karte). Womit kann man sich denn fünf Stunden beschäftigen? Hier? Als erstes schauen wir uns eine Runde im Borusseum um, dabei handelt sich um ein Museum für Alles rund um den Verein und das Stadion. Unter anderem kann man hier auch die Meisterschale, den DFB-Pokal und andere Errungenschaften betrachten.

Etwas mehr Zeit verbringen wir im benachbarten Strobels zu einem verspäteten Mittagessen. Es gibt „Schranke“ – man nennt hier die Currywurst so – und Fachsimpeleien mit dem Nachwuchs, der Typ am Nachbartisch grinst schon. Die Curry ist schon echt in Ordnung und man kann hier gut die Zeit rum bekommen. Der Große wird immer aufgeregter und ich (als Nicht-Dortmund-Fan) kann ihm kaum noch in seinen Ausführungen folgen.

Die werden wieder …  sind ja noch gaanz viele Spiele … kann ich da auch in die Kabine  … und wenn ich einen von den Spielern treffe, die erkenne ich doch Alle …

Der Typ am Nachbartisch grinst wieder. Wir futtern unsere Wurst, noch einen Kaffee, Hauptsache die Zeit geht rum. Am Nachbartisch wird gezahlt und der Typ am Nachbartisch Sven Bender verlässt das Lokal.

Die noch übrigen zwei Stunden verbringen wir dann in den zwei Stockwerken der BVB-Fanwelt – vom schwarz-gelben Jogginganzug bis zum bedruckten Klopapier – alles da. Ein kleiner Bolzplatz und ein Bällebad für die ganz Kleinen lassen die sehr langsam vergehende Wartezeit einigermaßen erträglich werden. Natürlich springen dabei für die Kinder auch ein paar Devotionalien raus – Clever BVB09 ;-)

Punkt 17.15 dann endlich der erhoffte Einlass in die heiligen Hallen. Nach einem kleinen Eröffnungsfilm werden kurz ein paar Verhaltensregeln erörtert und dreimal darauf hingewiesen das dieses Stadion dass schönste der Welt sei. Es folgen ein paar Statistiken (Spieler, Punkte, Zuschauer, etc.)

„wir erhöhen die Anzahl unserer Ordnungskrafte und Polizisten um mindestens das Doppelte bei Internationalen Spielen, oder bei Spielen gegen Ostvereine“

Vorbei an der VIP-Tribüne geht es dann ins Heiligste, die Spielerkabine – einmal auf Kloppos Klo sitzen. Ich muss dennoch zugeben das es (auch für einen Nicht-Fan) beeindruckend ist durch den kleinen Spielertunnel auf das Feld zu treten, kurz vor dem Rasen zu stehen und nach oben in die Ränge zu schauen.

Letztendlich hat es Allen gefallen und wir konnten am folgenden Tag sehr entspannt in das neue Jahr starten. Mal sehen wo es dann hingeht.

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