Oewer Pingsten wiern mien Oolsch, de Kinner und ik

denis

1983 bei Opa in Schloen

mal wieder in Mecklenburg auf dem Bauernhof für ein paar Tage.
Kommt zwar öfter vor als hier erwähnt aber dieses Mal war es wohl besonders schön. Lag wohl am perfekten Wetter und den Kindern, denen es dort sowieso nie langweilig wird. Der Tagesablauf an sich ändert sich natürlich nicht gegenüber dem letzen Mal und auch für uns Erwachsene sind die regelmäßigen Besuche bei den Tieren im Stall sehr entspannend. Es gibt ja auch jedes Mal was Neues zu entdecken – neue Katzenbabies zum Beispiel oder das Frau Renning sich sehr gut mit den Ziegen versteht (also besser als mit anderen Tieren, dem Anschein nach).

Dieses Wochenende gab es aber auch noch ein Schwein zu schlachten, was unsere Kinder dann doch sehr interessierte. Während dies bei der Kleinen noch zu recht vielen Fragen führte, sah der Große es ziemlich locker. Da kann man doch einfach mal so ins Innere greifen und feststellen dass so ein Schweinedarm im Schwein sich doch glatt genauso wie eine rohe Bratwurst anfasst, nicht zu fassen! Egal, falls Interesse an Bildern besteht, einfach nachfragen!


Aber erst einmal zum kulturellen Teil. Sonnabend Vormittag fuhren wir in die Nähe von Stavenhagen, da im Nachbarort bereits seit Hunderten von Jahren dicke, fette Eichenbäume zu bewundern sind.

Die Ivenacker Eichen

Hört sich erst einmal recht unspannend an und ist dennoch mal einen Abstecher wert. Die Eichen beeindrucken natürlich durch ihre Größe und ihr Alter. In der näheren Umgebung findet sich noch ein kürzlich hinzugekommener Baumwipfelweg und ein Erlebnispfad, so dass man doch einen guten Vormittag hier verbringen kann. Abgesehen von den fiesen Mücken empfanden wir insbesondere den Erlebnispfad als sehr entspannend. Kurz nach Mittag gab es dann noch eine ausgedehnte Runde Eis bevor es zurück auf den Hof ging, schließlich mussten wir rechtzeitig zum füttern wieder zurück sein.

Auf dem Hof

Neben den Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden, Hühnern und Gänsen füttern besteht auch seitens der Kinder immer das Interesse an süßen Kätzchen. Eine der ansässigen Katzen hatte gerade vier Junge bekommen und als Vater muss ich mir jedes Mal die Diskussion antun ob man nicht Eines mitnehmen könnte. Ganz besonders schlimm wurde es nachdem wir beim Füttern der Ziegen noch eine weitere Katzenmutter mit vier weiteren Kätzchen fanden. „Ooch, sind die süüüüß“ und „kiek mal, so’ne kleene Graue“. Ist ja nicht so, als hätten wir noch keine Katzen. Da stellten sich beim Fund schon leicht die Nackenhaaren auf und am schlimmsten ist es, wenn die Frau dabei auch noch zum kleinen Kind mutiert. „Ooch, kiek doch mal wie süss die sind!“ – „Jaaaaha, die sind süß“ gesagt – gleich gibt es Abendbrot – gedacht. (Echt gute Soljanka und lecker Steak)

Und zu jedem guten Essen gehört ein ordentlicher Verdauungsspaziergang abseits vom Lärm und Gequängel. Wie gesagt, das Wetter war perfekt und schicke Sonnenuntergänge gab es gratis dazu.

Danke und Bis zum nächsten Mal

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